Ein modernes Zahnimplantat ersetzt Ihren verlorenen Zahn von der Wurzel an – fest, belastbar und bei guter Pflege oft ein Leben lang haltbar. Optisch ist es von einem echten Zahn nicht zu unterscheiden.
Ein fehlender Zahn verändert mehr, als die meisten Patienten zunächst denken. Kauen wird unsicher, das Lächeln zurückhaltender, manchmal leidet sogar die Aussprache. Und mit jedem Monat ohne Versorgung baut sich der Kieferknochen an der Lücke weiter ab. Vielleicht wurde Ihnen eine Extraktion angekündigt, oder Sie tragen bereits länger eine Lücke – und stellen sich jetzt die naheliegenden Fragen: Tut ein Implantat weh? Was kostet es? Hält es wirklich ein Leben lang?
Wir kennen diese Fragen aus unserem Praxisalltag in Fürth sehr genau. Tag für Tag begleiten wir Patienten, die mit genau diesen Unsicherheiten zu uns kommen – und wir erleben immer wieder, wie erleichtert sie sind, wenn sie ihre Zähne wieder fest und selbstverständlich benutzen können.
Dr. Volker Ludwig und unser gesamtes Behandlerteam setzen seit über 25 Jahren Zahnimplantate – von der einfachen Einzelzahnversorgung bis zur komplexen Komplettsanierung des zahnlosen Kiefers. Dabei verlassen wir uns nicht auf Routine allein: Jede Implantation wird bei uns mit moderner 3D-Diagnostik geplant und computernavigiert umgesetzt, damit Sie von der ersten Beratung bis zur lebenslangen Nachsorge in erfahrenen Händen sind.
Viele Patienten kommen zu uns, weil ihnen bereits eine andere Praxis einen Heil- und Kostenplan für ein Implantat vorgelegt hat – und sie sich nun eine Bestätigung oder eine zweite Meinung wünschen, oft aus Kostengründen. Bringen Sie Ihre Unterlagen einfach mit, wir prüfen den Vorschlag gemeinsam mit Ihnen.

Ein Zahnimplantat ist im Grunde eine künstliche Zahnwurzel: ein kleiner Stift aus Titan, den wir behutsam in Ihren Kieferknochen einsetzen. Dort verwächst er in den folgenden Wochen fest mit dem Knochen – die sogenannte Osseointegration – und bildet damit ein stabiles Fundament für den sichtbaren Zahnersatz, den wir anschliessend darauf befestigen: eine Krone, eine Brücke oder eine Prothese.
Jedes Implantat besteht aus drei aufeinander abgestimmten Teilen: dem Implantatkörper, der als künstliche Wurzel im Kieferknochen verankert wird, dem Abutment, das als Verbindungsstück zwischen Implantat und Zahnersatz sitzt, und dem sichtbaren, implantatgetragenen Zahnersatz selbst. Erst im Zusammenspiel ergeben diese drei Teile einen Zahn, der sich anfühlt und funktioniert wie Ihr eigener.
In unserer Praxis setzen wir ausschliesslich Titanimplantate ein – ein Werkstoff, der sich seit Jahrzehnten in der Implantologie bewährt hat. Titan ist biokompatibel, verwächst zuverlässig mit dem Kieferknochen und ruft keinerlei Abstossungsreaktionen hervor. Zusätzlich ist Titan antimagnetisch und MRT-tauglich, sodass Sie mit Ihrem Implantat auch künftig problemlos an einer MRT-Untersuchung teilnehmen können.
Zahnimplantate kommen für die allermeisten Erwachsenen infrage – unabhängig vom Alter. Ob ein Implantat auch für Sie die beste Lösung ist, hängt von Ihrem individuellen Befund ab. Deshalb beginnen wir grundsätzlich mit einer gründlichen Diagnostik, bevor wir Ihnen eine Empfehlung geben.
Dann ersetzt ein Implantat mit Einzelkrone die Lücke, ohne dass wir dafür gesunde Nachbarzähne beschleifen müssen – anders als bei einer konventionellen Brücke.
Zwei oder mehr Implantate tragen dann eine festsitzende Brücke. Damit vermeiden wir eine herausnehmbare Teilprothese und geben Ihnen ein natürliches Kaugefühl zurück.
Auch bei komplettem Zahnverlust finden wir eine sichere Lösung: Bereits vier bis sechs Implantate pro Kiefer können eine festsitzende Brücke oder eine stabil verankerte Prothese tragen – ohne Verrutschen, ohne Haftmittel.
Ein paar Punkte sollten Sie vorab kennen – meist lassen sie sich gut lösen:
Eine Implantation ist einer der planungsintensivsten Eingriffe der Zahnmedizin und verläuft über mehrere Termine und Wochen. Damit Sie jederzeit wissen, was als Nächstes kommt, nehmen wir uns die Zeit, jeden Schritt mit Ihnen zu besprechen – so wird nichts über Ihren Kopf hinweg entschieden. Der Ablauf gliedert sich in acht Schritte:
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Im ersten Gespräch lernen wir Sie, Ihre Wünsche und Ihre Ausgangssituation kennen. Wir untersuchen den betroffenen Bereich klinisch und verschaffen uns einen ersten Überblick über Zahnfleisch, Restbezahnung und Kieferknochen.
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Auf Basis der Untersuchung erstellen wir Ihnen einen transparenten, verständlichen Kostenvoranschlag und klären Sie ausführlich über den geplanten Behandlungsweg, Alternativen sowie Chancen und Risiken auf.
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Für die exakte 3D-Planung Ihres Implantats ist eine digitale Volumentomographie (DVT) erforderlich. Da es sich um eine private Zusatzleistung handelt, holen wir vorab Ihre schriftliche Einverständniserklärung ein und erläutern Ihnen den Nutzen dieser Untersuchung.
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Mit dem digitalen Volumentomographen erstellen wir eine dreidimensionale Schichtaufnahme Ihres Kiefers. Sie ist deutlich präziser als ein klassisches Röntgenbild und bildet die Grundlage für die computergestützte Planung Ihres Implantats.
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Wir setzen das Implantat unter lokaler Betäubung – auf Wunsch auch unter Sedierung oder Vollnarkose (mehr dazu im nächsten Abschnitt). Dank computernavigierter Chirurgie und individueller Bohrschablone arbeiten wir dabei millimetergenau und minimalinvasiv. Die meisten unserer Patienten berichten hinterher, dass der Eingriff deutlich unangenehmer klang, als er tatsächlich war – vergleichbar mit dem Ziehen eines Zahns.
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In dieser Zeit verwächst das Implantat fest mit Ihrem Kieferknochen (Osseointegration). Je nach klinischer Situation versorgen wir Sie während dieser Phase mit einer herausnehmbaren Interimsprothese oder einem Langzeitprovisorium, sodass keine dauerhaft sichtbare Zahnlücke entsteht.
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Ist das Implantat stabil eingeheilt, legen wir es in einem kleinen ambulanten Eingriff frei. Dabei wird die Schleimhaut über dem Implantat eröffnet und ein Formungsaufsatz (Gingivaformer) eingesetzt, der das Zahnfleisch auf die spätere Krone vorbereitet.
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Abschliessend setzen wir den endgültigen Zahnersatz aus unserem Partnerlabor ein – individuell angepasst an Ihre Zahnfarbe und Zahnform. Das Ergebnis: feste Zähne, die sich anfühlen und aussehen wie Ihre eigenen.
Die Implantation selbst erfolgt bei uns standardmässig unter lokaler Betäubung. Der betroffene Bereich wird dabei vollständig schmerzfrei gestellt, sodass Sie während des Eingriffs keine Schmerzen spüren.
Für Patienten, die sich vor dem Zahnarztbesuch besonders unwohl fühlen, bieten wir zusätzlich eine bewusste Dämmerschlaf-Sedierung an. Dabei erhalten Sie ein Beruhigungsmittel, das Sie in einen entspannten, schläfrigen Zustand versetzt – Sie bleiben ansprechbar, nehmen die Behandlung aber deutlich gelassener wahr und erinnern sich hinterher oft kaum noch an den Eingriff. Die Sedierung ist eine wertvolle Ergänzung für ängstliche Patienten und für längere, umfangreichere Implantationen. Auf Wunsch ist auch eine Behandlung unter Vollnarkose möglich.
Was früher allein Erfahrung und Fingerspitzengefühl leisten mussten, wird in unserer Praxis heute durch Technologie ergänzt und abgesichert. Mit einem digitalen Volumentomographen (DVT) erstellen wir dreidimensionale Schichtaufnahmen Ihres Kiefers, die deutlich präziser sind als jedes klassische Röntgenbild. Auf dieser Grundlage simulieren wir die optimale Position, Tiefe und Neigung Ihres Implantats direkt am Bildschirm und übertragen die Planung mit einer individuell gefertigten Bohrschablone millimetergenau in Ihren Mund.
Kürzere Eingriffszeiten, geringere Schwellungen und eine schnellere Heilung. Vor allem aber gewinnen wir dadurch maximale Sicherheit, weil umliegende Strukturen wie Nerven und Nachbarzähne zuverlässig geschont werden.
Grundsätzlich kann jede implantologisch tätige Praxis ein Implantat setzen. Doch die Ergebnisse unterscheiden sich erheblich – abhängig von Diagnostik, Technik und Erfahrung:
| Standardversorgung |
Behandlung bei uns |
|---|---|
| Planung anhand von 2D-Röntgenbildern |
3D-Diagnostik mit DVT für exakte Positionierung |
| Freihand-Implantation nach Erfahrungswert | Computernavigierte Implantation mit individueller Bohrschablone |
| Knochenaufbau ohne begleitende Massnahmen |
Knochenaufbau, ergänzt durch körpereigenes Eigenblutplasma (PRF) zur Unterstützung der Wundheilung |
| Nachsorge auf Nachfrage |
Aktiver Recall-Service für lückenlose Kontrolle |
Dr. Volker Ludwig setzt seit über 25 Jahren Zahnimplantate und bildet sich kontinuierlich nach internationalen Standards fort. Diese Erfahrung – kombiniert mit moderner Technik – spiegelt sich in der Sicherheit wider, mit der wir auch anspruchsvolle Fälle planen und umsetzen.

Dr. med. dent. Volker Ludwig
Ein Zahnimplantat braucht ein solides Knochenfundament. Der Kieferknochen baut sich jedoch ab, wenn ein Zahn länger fehlt oder eine Parodontitis ihn bereits angegriffen hat. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen können wir diesen Knochen wieder aufbauen und die Implantation trotzdem ermöglichen.
Deshalb gilt: Je früher eine Zahnlücke versorgt wird, desto weniger Knochenaufbau ist später überhaupt nötig – ein guter Grund, nicht zu lange zu warten.
Wenn tatsächlich Knochen aufgebaut werden muss, arbeiten wir mit bioverträglichem Knochen- beziehungsweise Knochenersatzmaterial. Ergänzend setzen wir dabei häufig körpereigenes, wachstumsfaktorenreiches Plasma ein, das wir aus einer kleinen Menge Ihres eigenen Bluts gewinnen (PRF-Verfahren).
PRF ersetzt keinen Knochenaufbau. Es handelt sich um eine unterstützende Massnahme, die die Wundheilung fördert, postoperative Beschwerden wie Schwellungen spürbar reduzieren kann und den natürlichen, anfänglichen Knochenabbau nach einem Eingriff positiv beeinflusst. Ob und in welcher Form PRF für Sie sinnvoll ist, besprechen wir individuell im Rahmen Ihrer Behandlungsplanung.
Im seitlichen Oberkiefer liegt die Kieferhöhle häufig so nah am Kieferkamm, dass für ein Implantat nicht genügend Knochenhöhe vorhanden ist. Beim Sinuslift heben wir die Kieferhöhlenschleimhaut schonend an und füllen den entstehenden Raum mit Knochen- beziehungsweise Knochenersatzmaterial auf. Je nach Ausgangslage kommt entweder der interne Sinuslift infrage, bei dem der Knochenaufbau direkt während der Implantation über das Bohrloch erfolgt, oder – bei grösserem Knochendefizit – der externe Sinuslift als eigenständiger, etwas umfangreicherer Eingriff vor der eigentlichen Implantation. Welches Verfahren für Sie passt, ergibt sich aus der 3D-Diagnostik und wird im Beratungsgespräch verständlich erklärt.
Ist noch ausreichend Restknochen vorhanden, können kürzere Implantate eine Alternative zum Knochenaufbau darstellen. Sie verkürzen die Behandlungszeit und reduzieren die Kosten. Ob diese Lösung für Sie geeignet ist, prüfen wir individuell im Rahmen Ihrer Diagnostik.
Wir wissen, dass die Kostenfrage bei Zahnimplantaten für viele Patienten eine grosse Rolle spielt. Deshalb ist uns Transparenz besonders wichtig: Sie erhalten von uns vor Behandlungsbeginn einen detaillierten, verständlichen Kostenvoranschlag – ohne versteckte Positionen.
Der Preis eines Implantats richtet sich nach mehreren individuellen Faktoren:
Weil jeder Fall anders liegt, lassen sich pauschale Preise nicht seriös nennen. Im Beratungsgespräch erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen die optimale Lösung – auch unter Berücksichtigung Ihres Budgets. Das gilt genauso, wenn Sie bereits einen Kostenvoranschlag einer anderen Praxis vorliegen haben und diesen von uns einordnen lassen möchten.
Hier ist eine klare Unterscheidung wichtig: Das Implantat selbst – also die künstliche Zahnwurzel – ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und wird nicht bezuschusst. Die Krankenkasse beteiligt sich jedoch am zahnersatzbezogenen Anteil Ihrer Versorgung, also an Krone, Brücke oder Prothese.
Wir möchten, dass die beste Lösung für Sie nicht am Budget scheitert. Deshalb bieten wir Ihnen auf Wunsch eine individuelle Ratenzahlungsvereinbarung an, die Ihre finanzielle Situation berücksichtigt. Sprechen Sie uns dazu einfach im Beratungsgespräch an.
Reichen Sie den Heil- und Kostenplan vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Krankenkasse ein – so sichern Sie sich den maximalen Zuschuss. Wir unterstützen Sie dabei gerne.
Zahnimplantate sind langlebig – bei guter Pflege häufig ein Leben lang. Im Vergleich zu konventionellem Zahnersatz, der regelmässig erneuert werden muss, rechnet sich ein Implantat oft bereits nach wenigen Jahren. Vor allem aber gewinnen Sie an Lebensqualität zurück: festes Zubeissen, sicheres Sprechen und ein unbeschwertes Lächeln.
Mit der Implantation allein ist es nicht getan – die Betreuung geht danach weiter, und dabei lassen wir Sie nicht allein. Langlebige Implantate sind kein Zufall, sondern das Ergebnis guter Nachsorge.
Direkt nach dem Eingriff ist etwas Vorsicht geboten. Kühlen Sie den betroffenen Bereich von aussen mit einem in ein Tuch gewickelten Coolpack, und essen Sie erst wieder, wenn die Betäubung abgeklungen ist – bevorzugen Sie dabei weiche Kost. In der ersten Woche sollten Sie auf Milchprodukte, Alkohol, Kaffee, Rauchen, Sport und heisse Bäder verzichten. Putzen Sie Ihre Zähne wie gewohnt, sparen Sie dabei aber die Wundstelle aus, und ergänzen Sie die Reinigung durch eine antiseptische Mundspülung. Kleinere Nachblutungen sind normal – bitte spülen Sie in diesem Fall nicht, da dies die Blutung eher verstärkt. Tasten Sie ausserdem nicht mit Zunge oder Fingern an der Wunde, um Infektionen zu vermeiden, und nehmen Sie bei Schmerzen das verordnete Medikament gemäss Beipackzettel.
Ein Zahnimplantat selbst kann nicht an Karies erkranken – doch das Zahnfleisch und der Knochen drumherum sind genauso pflegebedürftig wie bei natürlichen Zähnen. Siedeln sich Bakterien im Bereich um das Implantat an, droht eine Periimplantitis: eine Entzündung, die zu Knochenabbau und im schlimmsten Fall zum Implantatverlust führen kann. Wir empfehlen deshalb eine tägliche, gründliche Zahnpflege mit Zahnbürste, Interdentalbürsten und Zahnseide, eine regelmässige professionelle Zahnreinigung in unserer Praxis – idealerweise alle sechs Monate – sowie das Einhalten Ihrer Kontrolltermine, bei denen wir Implantat, Zahnfleisch und Knochen überprüfen.
Durch unseren aktiven Recall-Service mit eigenem Callcenter erinnern wir Sie zuverlässig an Ihre Prophylaxe- und Kontrolltermine. So geht kein Termin verloren.
Das ist eine der häufigsten Fragen, die uns Patienten vor einer geplanten MRT-Untersuchung stellen. Die klare Antwort: Ja, eine MRT-Untersuchung ist mit Zahnimplantaten problemlos möglich. Die von uns verwendeten Titanimplantate sind antimagnetisch und reagieren nicht auf das Magnetfeld im MRT. Es entstehen keine Abstossungsreaktionen, keine Erwärmung und keine Gefahr für Sie.
Eine Ausnahme gibt es: Bei frisch gesetzten Implantaten warten Radiologen sicherheitshalber die Einheilphase ab – in der Regel ca. 12 Wochen.
Auch Zahnfüllungen aus Komposit und Keramikkronen sind MRT-unbedenklich. Bei älteren Goldkronen oder Amalgamfüllungen kann es zu einer leichten Erwärmung kommen – informieren Sie Ihren Radiologen deshalb vorab über Ihren Zahnstatus.
Viele Patienten kommen nicht ganz ohne Vorgeschichte zu uns: Sie haben bereits einen Befund oder einen Heil- und Kostenplan einer anderen Praxis in der Tasche und möchten sich Sicherheit verschaffen – entweder, weil sie den vorgeschlagenen Therapieweg bestätigt haben möchten, oder weil der genannte Preis Fragen aufwirft. Beides ist ein völlig legitimer Anlass für einen Termin bei uns, und wir nehmen uns dafür genauso viel Zeit wie für jede andere Beratung.
Bringen Sie dazu einfach Ihre Unterlagen mit – Röntgenbilder, Heil- und Kostenplan oder Arztbrief. Wir gehen Folgendes gemeinsam mit Ihnen durch:
Am Ende erhalten Sie entweder die Bestätigung, dass der vorgeschlagene Weg der richtige ist, oder einen eigenen, transparenten Behandlungsvorschlag von uns – ganz ohne Verpflichtung und ohne Druck.

Wenn es um Ihre Zahnimplantate geht, möchten Sie sich auf Erfahrung, Technik und persönliche Betreuung gleichermassen verlassen können. Dafür stehen wir:
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan, die wir in den Kieferknochen einsetzen. Darauf befestigen wir den sichtbaren Zahnersatz – Krone, Brücke oder Prothese. Das Implantat verwächst fest mit dem Knochen und erreicht die Stabilität eines natürlichen Zahns.
Nein. Titan ist antimagnetisch und biokompatibel – weltweit sind keine dokumentierten Abstossungsreaktionen bekannt. Deshalb setzen wir in unserer Praxis ausschliesslich auf dieses bewährte Material.
Wir führen den Eingriff unter lokaler Betäubung durch, sodass er für die meisten Patienten vergleichbar mit dem Ziehen eines Zahns ist. Für ängstliche Patienten bieten wir zusätzlich eine Dämmerschlaf-Sedierung oder Vollnarkose an. In den Tagen danach können leichte Schwellungen auftreten, die mit Kühlung und bei Bedarf Schmerzmitteln rasch abklingen.
Nein. Je nach klinischer Situation versorgen wir Sie während der Einheilphase mit einer herausnehmbaren Interimsprothese oder einem Langzeitprovisorium, das die Lücke optisch und funktionell schliesst. Welche Lösung für Sie infrage kommt, besprechen wir individuell.
Von der ersten Beratung bis zum fertigen Zahnersatz vergehen mehrere Monate. Den grössten Anteil daran hat die Einheilphase, die in der Regel ca. 12 Wochen dauert. Ist zusätzlich ein Knochenaufbau nötig, kann sich die Gesamtdauer verlängern.
Bei guter Pflege und regelmässiger Prophylaxe haben Zahnimplantate eine ausgezeichnete Langzeitprognose und halten häufig ein Leben lang. Studien zeigen Erfolgsquoten von über 95 Prozent nach zehn Jahren – damit übertreffen Implantate die Haltbarkeit vieler konventioneller Zahnersatzlösungen.
Die Kosten hängen von mehreren individuellen Faktoren ab: der Anzahl der Implantate, einem eventuellen Knochenaufbau und der Art des Zahnersatzes. Pauschale Preise sind deshalb nicht seriös. Sie erhalten von uns vor Behandlungsbeginn einen detaillierten, verständlichen Kostenvoranschlag – Ratenzahlung ist möglich.
Das Implantat selbst ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Kasse beteiligt sich jedoch mit einem Festzuschuss von bis zu 75 % an den Kosten der befundbezogenen Regelversorgung – also einer gleichartigen, aber einfacheren Standardversorgung des Zahnersatzes. Private Versicherungen erstatten je nach Tarif oft einen grösseren Anteil, und eine Zahnzusatzversicherung kann die Eigenkosten zusätzlich reduzieren.
Ja, ohne Einschränkungen. Die von uns verwendeten Titanimplantate sind antimagnetisch. Lediglich bei frisch gesetzten Implantaten wird sicherheitshalber die Einheilzeit von ca. 12 Wochen abgewartet.
Implantate erhalten gesunde Nachbarzähne, da kein Beschleifen nötig ist, verhindern Knochenabbau, bieten ein natürliches Kaugefühl und sind langlebiger als konventioneller Zahnersatz. Fest im Knochen verankert, verrutschen sie nicht und benötigen kein Haftmittel.
Periimplantitis ist eine bakterielle Entzündung rund um das Implantat, vergleichbar mit einer Parodontitis bei natürlichen Zähnen. Unbehandelt kann sie zu Knochenabbau und Implantatverlust führen. Die beste Vorbeugung sind gründliche häusliche Mundpflege und regelmässige professionelle Zahnreinigung – unser Recall-Service erinnert Sie zuverlässig daran.
Ist der Kieferknochen zu dünn oder zu niedrig, fehlt dem Implantat das nötige Fundament. Durch einen Knochenaufbau – zum Beispiel mit Knochenersatzmaterial oder einem Sinuslift – schaffen wir die erforderliche Knochenmasse. Ergänzend setzen wir häufig körpereigenes Eigenblutplasma (PRF) ein, das die Wundheilung unterstützt – es ersetzt den Knochenaufbau jedoch nicht, sondern begleitet ihn.
Ja, es gibt keine obere Altersgrenze für Zahnimplantate. Entscheidend ist der allgemeine Gesundheitszustand, nicht das Lebensalter. Viele unserer Implantat-Patienten sind über 70 oder 80 Jahre alt.
Absolut. Wir behandeln regelmässig Angstpatienten und werden dafür in Bewertungen besonders gelobt. Neben einfühlsamer Betreuung bieten wir eine Dämmerschlaf-Sedierung und Vollnarkose an. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns per WhatsApp – wir nehmen uns Zeit für Sie.
Ja, sehr gerne. Bringen Sie Ihre Unterlagen einfach mit zum Termin. Wir prüfen den vorgeschlagenen Therapieweg und die Kosten und sagen Ihnen ehrlich, ob wir zustimmen oder eine Alternative sehen – unabhängig davon, ob die Implantation bei uns oder anderswo erfolgt.
Ob ein einzelner fehlender Zahn, eine grössere Lücke oder eine Komplettsanierung – wir beraten Sie in Fürth persönlich und unverbindlich. Auch für eine Zweitmeinung zu einem bestehenden Heil- und Kostenplan sind wir gerne für Sie da.
Montag – Samstag durchgehend geöffnet | Beratungstermine auch samstags