Eine moderne Wurzelbehandlung rettet in über 90 % der Fälle den eigenen Zahn – und ist deutlich schonender, als viele Patienten erwarten.
Zahnschmerzen, die plötzlich auftreten oder seit Tagen nicht nachlassen, sind oft das Zeichen einer entzündeten Zahnwurzel. Vielleicht hat Ihr Zahnarzt eine Wurzelbehandlung empfohlen – und jetzt fragen Sie sich: Tut das weh? Was kostet das? Kann der Zahn wirklich gerettet werden?
Wir verstehen Ihre Bedenken. In unserer Praxis in Fürth behandeln wir täglich Patienten, die mit genau diesen Fragen zu uns kommen. Und wir erleben jeden Tag, wie erleichtert sie sind, wenn der Zahn erhalten werden konnte – schmerzfrei, vorhersagbar und zu fairen Konditionen.
Unser Endodontie-Spezialist Dr. Christian Köhler und das gesamte Behandlerteam verfügen über langjährige Erfahrung in der Wurzelkanalbehandlung – auch bei komplexen Fällen, Zweitbehandlungen und ängstlichen Patienten.


Eine Entzündung im Inneren des Zahns bleibt manchmal lange unbemerkt. In anderen Fällen meldet sie sich plötzlich und heftig. Die häufigsten Anzeichen sind:
Manchmal zeigt erst das Röntgenbild bei einer Routinekontrolle eine Entzündung an der Wurzelspitze – ohne dass Sie bisher Schmerzen hatten.
Eine unbehandelte Zahnwurzelentzündung heilt nicht von selbst. Die Bakterien breiten sich über das Kanalsystem aus, können den Kieferknochen schädigen und im schlimmsten Fall ernsthafte Allgemeinerkrankungen auslösen. Je früher wir handeln, desto besser sind die Chancen, Ihren Zahn dauerhaft zu erhalten.
Im Inneren jedes Zahns befindet sich das sogenannte Zahnmark (Pulpa) – ein Gewebekomplex aus Blutgefäßen und Nerven, der den Zahn versorgt. Wenn Bakterien in diesen geschützten Bereich vordringen, entzündet sich das Gewebe. Die häufigsten Ursachen:
Wird die Blutversorgung im Zahninneren zu lange unterbrochen, kann sich der Körper nicht mehr gegen die Bakterien wehren. Die Infektion breitet sich über das Kanalsystem bis in den Kieferknochen aus. Genau hier setzt die Wurzelbehandlung an.
Eine Wurzelkanalbehandlung ist einer der anspruchsvollsten Eingriffe in der Zahnmedizin. Sie erfordert höchste Präzision, moderne Technik und viel Erfahrung. Damit Sie genau wissen, was auf Sie zukommt, erklären wir Ihnen den Ablauf Schritt für Schritt:
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Zunächst untersuchen wir den betroffenen Zahn gründlich. Neben dem Röntgenbild nutzen wir die elektronische Längenmessung (Endometrie), um die Wurzelkanäle exakt zu vermessen. So können wir Ihnen vorab sagen, wie aufwendig die Behandlung wird, wie viele Termine notwendig sind und welche Kosten auf Sie zukommen.
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Der betroffene Zahn wird lokal betäubt. Sie spüren während der gesamten Behandlung keine Schmerzen. Für ängstliche Patienten bieten wir zusätzlich Lachgassedierung oder auf Wunsch eine Dämmerschlafnarkose an.
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Der Zahn wird geöffnet und mit einem Kofferdam (Spanngummi) isoliert, damit während der Behandlung kein Speichel oder Bakterien in den Wurzelkanal gelangen. Unser OP-Mikroskop mit bis zu 25-facher Vergrößerung macht selbst feinste Kanäle und Verästelungen sichtbar, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen wären.
Mit speziellen flexiblen Instrumenten entfernen wir das entzündete oder abgestorbene Gewebe. Die Kanäle werden sorgfältig erweitert, gereinigt und mit Ultraschall-unterstützten Spülungen desinfiziert. Diese gründliche Reinigung ist der wichtigste Faktor für den langfristigen Behandlungserfolg.
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Die gereinigten Kanäle werden mit Guttapercha – einem biokompatiblen, kautschukartigen Material – dicht verschlossen. Zusammen mit einem speziellen Dichtzement wird sichergestellt, dass keine Bakterien mehr eindringen können. Ein abschließendes Röntgenbild bestätigt, dass die Füllung alle Kanäle bis zur Wurzelspitze erreicht.
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Ein wurzelbehandelter Zahn ist langfristig spröder und bruchgefährdet. Deshalb empfehlen wir in den meisten Fällen nach einer Wartezeit von drei bis sechs Monaten eine Krone oder Teilkrone, die den Zahn dauerhaft stabilisiert und schützt. Diese Versorgung ist immer noch deutlich kostengünstiger als ein Zahnimplantat.
Im Prinzip kann jeder Zahnarzt eine Wurzelbehandlung durchführen. Doch die Ergebnisse unterscheiden sich erheblich:
| Standard-Behandlung (Kassenleistung) | Spezialisierte Behandlung bei uns |
|---|---|
| Erfolgsquote ca. 40–50 % | Erfolgsquote über 90 % |
| Ohne Vergrößerungshilfe | OP-Mikroskop mit 25-facher Vergrößerung |
| Manuelle Längenmessung | Elektronische Endometrie + Röntgen |
| Basis-Spülung | Ultraschall-gestützte Desinfektion |
| Höheres Risiko übersehener Kanäle | Feinste Seitenkanäle werden sichtbar |
Dr. Christian Köhler ist unser Spezialist für Endodontie. Seine umfassende Zusatzausbildung, kontinuierliche Fortbildungen nach internationalen Standards und langjährige Erfahrung spiegeln sich in unseren überdurchschnittlich hohen Erfolgsquoten wider.

Dr. med. dent. Christian Köhler
Wir verstehen, dass diese Frage vielen Patienten auf der Seele brennt. Die ehrliche Antwort: Die Behandlung selbst ist dank moderner Betäubung praktisch schmerzfrei. Was wirklich weh tut, sind die Zahnschmerzen davor – und genau die nehmen wir Ihnen.
Durch die lokale Betäubung spüren Sie keinen Schmerz. Bei besonders empfindlichen oder ängstlichen Patienten setzen wir zusätzlich Lachgas ein – das entspannt und lässt die Behandlungszeit wie im Flug vergehen. Für umfangreiche Behandlungen bieten wir auch eine Dämmerschlafnarkose an.
In den ersten Tagen kann der behandelte Zahn beim Aufbeissen etwas empfindlich sein. Das ist normal und klingt in der Regel innerhalb einer Woche ab. Für diese Übergangszeit empfehlen wir:
Sollten Schmerzen oder Schwellungen nach einer Woche nicht nachlassen oder sogar zunehmen, vereinbaren Sie bitte umgehend einen Kontrolltermin. Wir sind Mo–Sa durchgehend für Sie da.
Nach einer erfolgreichen Wurzelbehandlung begleiten wir Sie eng:
Durch unseren aktiven Recall-Service erinnern wir Sie zuverlässig an Ihre Nachsorgetermine. So stellen wir sicher, dass der behandelte Zahn langfristig gesund bleibt.
Nicht jede Erstbehandlung führt zu einem dauerhaften Erfolg – insbesondere wenn sie ohne spezielle Ausstattung durchgeführt wurde. Wenn ein bereits wurzelbehandelter Zahn erneut Beschwerden macht, ist häufig eine Revision möglich: eine erneute Wurzelbehandlung mit dem Ziel, den Zahn doch noch zu retten.
Bei einer Revision entfernen wir zunächst die alte Wurzelfüllung und reinigen das gesamte Kanalsystem erneut – einschließlich möglicherweise übersehener Seitenkanäle. Hier kommt das OP-Mikroskop besonders zum Tragen: Tiefliegendes Füllmaterial und steckengebliebene Instrumentfragmente werden sichtbar gemacht und schonend entfernt. Anschließend werden die Kanäle neu gefüllt und verschlossen.
Eine Revision erfordert noch mehr Fingerspitzengefühl und Erfahrung als eine Erstbehandlung. In vielen Fällen kann dadurch eine Wurzelspitzenresektion oder der Verlust des Zahns vermieden werden.
Bei der Behandlung einer Zahnwurzelentzündung erfolgt eine schonende Reinigung der Wurzelkanäle unter Verwendung spezieller Instrumente, wodurch das erkrankte Gewebe entfernt wird. Eine gründliche Reinigung und Desinfektion stellen die wichtigsten Maßnahmen dar, um die Infektion effektiv und langfristig zu bekämpfen. Die Dauer der Wurzelbehandlung hängt unter anderem von der Beschaffenheit der Wurzelkanäle ab. In einigen Fällen verlaufen die Wurzelkanäle relativ gerade, während sie in anderen Fällen stark gekrümmt sein können, was die Behandlung erschwert.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Wurzelbehandlung, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind:
Sind diese Kriterien nicht erfüllt, übernimmt die Kasse nur die Kosten für die Zahnentfernung.
Die erweiterten Behandlungsmöglichkeiten, die unsere hohen Erfolgsquoten ermöglichen, sind leider keine Kassenleistung. Dazu gehören:
Der Eigenanteil liegt je nach Aufwand und Anzahl der Wurzelkanäle bei ca. 600 bis 1.500 Euro. Im Vergleich zu einem Zahnimplantat (ab ca. 2.500 Euro) ist der Zahnerhalt durch eine Wurzelbehandlung in der Regel die deutlich günstigere Lösung.
Bevor wir mit der Behandlung beginnen, erhalten Sie einen verständlichen Kostenvoranschlag. So wissen Sie genau, was auf Sie zukommt – ohne Überraschungen.
Selbstverständlich steht Ihnen auch die Kassenleistung jederzeit offen. Wir beraten Sie ehrlich über die Vor- und Nachteile beider Optionen und treffen die Entscheidung gemeinsam mit Ihnen.
Endodontie bedeutet wörtlich „das sich im Zahn Befindliche“. Gemeint ist die Behandlung von Erkrankungen im Zahninneren – also am Zahnnerv und Zahnmark. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe Wurzelbehandlung, Wurzelkanalbehandlung und Endodontie gleichbedeutend verwendet.
Nein. Dank lokaler Betäubung ist die Behandlung praktisch schmerzfrei. Die Schmerzen, die Sie vorher hatten, sind während und nach der Behandlung in aller Regel deutlich geringer. Für besonders empfindliche oder ängstliche Patienten bieten wir zusätzlich Lachgas oder Dämmerschlafnarkose an.
Eine Sitzung dauert in der Regel 60 bis 90 Minuten. Je nach Komplexität des Falls sind ein bis drei Termine notwendig. Bei Ihrer Erstuntersuchung teilen wir Ihnen mit, wie viele Sitzungen wir einplanen.
Die Kassenleistung ist grundsätzlich kostenfrei, hat aber deutlich geringere Erfolgsquoten (40–50 %). Für die moderne Behandlung mit Mikroskop und Endometrie fallen Eigenanteile von ca. 600 bis 1.500 Euro an – je nach Anzahl der Wurzelkanäle und Aufwand. Wir erstellen Ihnen vorab einen transparenten Kostenvoranschlag.
Ja, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind (z. B. geschlossene Zahnreihe, vollständig behandelbare Kanäle). Moderne Zusatzleistungen wie OP-Mikroskop und elektronische Längenmessung sind jedoch Privatleistungen. Wir beraten Sie offen über Ihre Optionen.
Mit unserer spezialisierten Ausstattung und Erfahrung erreichen wir Erfolgsquoten von über 90 %. Zum Vergleich: Bei einer Standard-Behandlung ohne Vergrößerungshilfen liegt die Quote bei nur 40–50 %.
In den meisten Fällen ja. Ein wurzelbehandelter Zahn wird mit der Zeit spröder und anfälliger für Brüche. Eine Krone oder Teilkrone schützt den Zahn dauerhaft und ist immer noch günstiger als ein Implantat.
Eine Revision ist eine erneute Wurzelbehandlung an einem bereits behandelten Zahn. Sie wird nötig, wenn die Erstbehandlung nicht zum dauerhaften Erfolg geführt hat – etwa weil Kanäle übersehen wurden oder Bakterien erneut eingedrungen sind. Durch eine Revision können wir häufig den Zahnverlust noch verhindern.
Bei einer Wurzelspitzenresektion wird die Wurzelspitze chirurgisch entfernt. Wir setzen in unserer Praxis bevorzugt auf die Revision als schonendere Alternative. Sollte eine Resektion dennoch notwendig sein, vermitteln wir Sie an spezialisierte Kieferchirurgen in unserem Netzwerk.
Der langfristige Erfolg hängt entscheidend davon ab, dass die Wurzelkanäle möglichst frei von Bakterien sind. Deshalb nutzen wir ultraschallgestützte Spülprotokolle und spezielle Einlagen, die auch in feinste Verästelungen vordringen. Zusammen mit einer dichten Wurzelfüllung wird eine Reinfektion zuverlässig verhindert.
Grundsätzlich ja. Allerdings zeigen Studien, dass die Erfolgsquote ohne spezielle Fortbildung, Erfahrung und technische Ausstattung deutlich niedriger liegt. Ein auf Endodontie spezialisierter Zahnarzt wie Dr. Köhler bietet Ihnen wesentlich höhere Chancen auf dauerhaften Zahnerhalt.
Absolut. Wir behandeln regelmäßig Angstpatienten und werden in Bewertungen besonders dafür gelobt. Neben einfühlsamer Betreuung bieten wir Lachgas-Sedierung und Dämmerschlafnarkose an. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns per WhatsApp – wir nehmen uns Zeit für Sie.
Ob akute Zahnschmerzen, eine empfohlene Wurzelbehandlung oder eine Zweitmeinung zu einem bestehenden Befund – wir sind für Sie da.
Montag – Samstag durchgehend geöffnet | Schmerztermine in der Regel am selben Tag