Ein Zahnimplantat ersetzt Ihren verlorenen Zahn von der Wurzel an – fest, belastbar und optisch nicht von echten Zähnen zu unterscheiden.
Ein fehlender Zahn verändert mehr, als man denkt: Kauen wird unsicher, das Lächeln zurückhaltender, manchmal leidet sogar die Aussprache. Und mit jedem Monat ohne Versorgung baut der Kieferknochen an der Lücke weiter ab.
Die gute Nachricht: Zahnimplantate bieten eine Lösung, die Ihren natürlichen Zähnen in Funktion, Stabilität und Ästhetik ebenbürtig ist – ob für einen einzelnen Zahn, mehrere Lücken oder einen komplett zahnlosen Kiefer.
In unserer Praxis in Fürth setzt Dr. Volker Ludwig mit seinem Behandlerteam seit über 25 Jahren Zahnimplantate – von der einfachen Einzelzahnversorgung bis zur komplexen Komplettsanierung. Dabei profitieren Sie von modernster 3D-Planung, computernavigierter Chirurgie und einer Rundumbetreuung von der ersten Beratung bis zur lebenslangen Nachsorge.

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel – ein kleiner Stift aus Titan oder Keramik, der in den Kieferknochen eingesetzt wird. Dort verwächst er fest mit dem Knochen (Osseointegration) und bildet das stabile Fundament für den sichtbaren Zahnersatz: eine Krone, eine Brücke oder eine Prothese.

Die meisten Implantate bestehen aus Titan – einem Metall, das seit Jahrzehnten bewährt ist und keinerlei Abstossungsreaktionen hervorruft. Für Patienten, die eine komplett metallfreie Versorgung wünschen, bieten wir alternativ Keramikimplantate an. Beide Materialien sind biokompatibel und MRT-tauglich.
Zahnimplantate kommen für die allermeisten Erwachsenen in Frage – unabhängig vom Alter. Ob ein Implantat die beste Lösung für Sie ist, hängt von Ihrem individuellen Befund ab. Deshalb beginnen wir immer mit einer gründlichen Diagnostik.
Ein Implantat mit Einzelkrone ersetzt den fehlenden Zahn, ohne dass gesunde Nachbarzähne beschliffen werden müssen – wie es bei einer konventionellen Brücke nötig wäre.
Zwei oder mehr Implantate tragen eine festsitzende Brücke. Das vermeidet eine herausnehmbare Teilprothese und gibt Ihnen ein natürliches Kaugefühl zurück.
Auch bei komplettem Zahnverlust bieten Implantate eine sichere Lösung: Bereits vier bis sechs Implantate pro Kiefer können eine festsitzende Brücke oder eine stabil verankerte Prothese tragen – kein Verrutschen, kein Haftmittel.
Wir nehmen uns die Zeit, jeden Behandlungsschritt mit Ihnen zu besprechen. So wissen Sie jederzeit, was als Nächstes kommt – und können sich darauf verlassen, dass nichts über Ihren Kopf hinweg entschieden wird.
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Im ersten Gespräch lernen wir Ihre Wünsche und Ihre Situation kennen. Anhand von Röntgenbildern und einer 3D-Aufnahme (DVT) beurteilen wir den Zustand Ihres Kieferknochens und planen die optimale Position für Ihr Implantat. Sie erhalten einen verständlichen Behandlungsplan und einen transparenten Kostenvoranschlag.
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Bevor ein Implantat gesetzt wird, müssen die Voraussetzungen stimmen. Nicht erhaltungswürdige Zähne werden entfernt, eine bestehende Parodontitis behandelt und bei Bedarf ein Knochenaufbau durchgeführt. Diese Schritte sind entscheidend für den langfristigen Implantaterfolg.
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Das Einsetzen des Implantats erfolgt unter lokaler Betäubung – oder auf Wunsch unter Lachgas bzw. Vollnarkose. Der Eingriff ist minimalinvasiv: Dank computernavigierter Chirurgie und individueller Bohrschablone setzen wir das Implantat millimetergenau. Die meisten Patienten berichten, dass der Eingriff weniger unangenehm war als erwartet – vergleichbar mit dem Ziehen eines Zahns.
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In den folgenden sechs bis acht Wochen verwächst das Implantat fest mit Ihrem Kieferknochen. Während dieser Zeit tragen Sie ein unauffälliges Provisorium – eine Zahnlücke ist zu keinem Zeitpunkt sichtbar.
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Sobald das Implantat stabil eingeheilt ist, wird der endgültige Zahnersatz aus unserem Partnerlabor eingesetzt – individuell angepasst an Ihre Zahnfarbe und Zahnform. Ergebnis: Feste Zähne, die sich anfühlen und aussehen wie Ihre eigenen.
Was früher Erfahrung und Fingerspitzengefühl allein leisten mussten, wird heute durch Technologie perfektioniert. In unserer Praxis arbeiten wir mit:
Das Ergebnis: kürzere Eingriffe, geringere Schwellung, schnellere Heilung – und maximale Sicherheit, weil umliegende Strukturen wie Nerven und Nachbarzähne zuverlässig geschont werden.
Ein Zahnimplantat braucht ein solides Knochenfundament. Doch der Kieferknochen baut sich ab, wenn ein Zahn länger fehlt oder eine Parodontitis den Knochen angegriffen hat. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen können wir den Knochen wieder aufbauen.
Je früher eine Zahnlücke versorgt wird, desto weniger Knochenaufbau ist später nötig. Ein guter Grund, nicht zu lange zu warten.
In unserer Praxis nutzen wir ein innovatives und besonders schonendes Verfahren: Aus Ihrem eigenen Blut gewinnen wir wachstumsfaktorenreiches Plasma, das die natürliche Knochenregeneration anregt und die Einheilung beschleunigt. Wo nötig, ergänzen wir bioverträgliches Knochenersatzmaterial.
Im seitlichen Oberkiefer liegt die Kieferhöhle oft so nah am Kieferkamm, dass für ein Implantat nicht genügend Knochenhöhe vorhanden ist. Beim Sinuslift heben wir die Kieferhöhlenschleimhaut schonend an und füllen den Raum mit Knochen(ersatz)material auf. Wir unterscheiden zwei Verfahren:
Welches Verfahren für Sie in Frage kommt, ergibt sich aus der 3D-Diagnostik. Wir erklären Ihnen alles verständlich im Beratungsgespräch.
Wenn noch ausreichend Restknochen vorhanden ist, können kürzere Implantate eine Alternative zum Knochenaufbau darstellen. Sie verkürzen die Behandlungszeit und reduzieren die Kosten. Ob diese Lösung für Sie geeignet ist, prüfen wir individuell.
Wir wissen, dass die Kostenfrage bei Zahnimplantaten eine wichtige Rolle spielt. Deshalb ist uns Transparenz besonders wichtig: Sie erhalten vor Behandlungsbeginn einen detaillierten Kostenvoranschlag – ohne versteckte Positionen.
Da jeder Fall individuell ist, lassen sich pauschale Preise nicht seriös nennen. Im Beratungsgespräch erarbeiten wir gemeinsam die optimale Lösung – auch unter Berücksichtigung Ihres Budgets.
Eigenkosten abdecken. Wichtig: Abschluss vor Behandlungsbeginn, Wartezeiten und Summenbegrenzungen beachten.
Wir möchten, dass die beste Lösung nicht am Budget scheitert. Deshalb bieten wir Ihnen auf Wunsch eine individuelle Ratenzahlungsvereinbarung an, die Ihre finanzielle Situation berücksichtigt. Sprechen Sie uns einfach darauf an.
Reichen Sie den Heil- und Kostenplan vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Krankenkasse ein – so sichern Sie sich den maximalen Zuschuss. Wir helfen Ihnen gerne dabei.
Zahnimplantate sind langlebig – bei guter Pflege häufig ein Leben lang. Im Vergleich zu konventionellem Zahnersatz, der regelmäßig erneuert werden muss, rechnet sich ein Implantat oft bereits nach einigen Jahren. Vor allem aber gewinnen Sie Lebensqualität: festes Zubeissen, sicheres Sprechen und ein unbeschwertes Lächeln.
Die Implantation ist geschafft – doch die Betreuung geht weiter. Langlebige Implantate sind kein Zufall, sondern das Ergebnis guter Nachsorge. Und dabei lassen wir Sie nicht allein.
Direkt nach dem Eingriff ist etwas Vorsicht geboten. Unsere wichtigsten Empfehlungen:
Ein Zahnimplantat kann keine Karies bekommen – aber das Zahnfleisch und der Knochen drumherum sind genauso pflegebedürftig wie bei natürlichen Zähnen. Wenn Bakterien den Bereich um das Implantat besiedeln, droht eine Periimplantitis – eine Entzündung, die zum Knochenabbau und im schlimmsten Fall zum Implantatverlust führen kann.
So schützen Sie Ihr Implantat:
Durch unseren aktiven Recall-Service mit eigenem Callcenter erinnern wir Sie zuverlässig an Ihre Prophylaxe- und Kontrolltermine. So geht kein Termin verloren.
Eine der häufigsten Fragen unserer Patienten. Die klare Antwort: Ja, eine MRT-Untersuchung ist mit Zahnimplantaten problemlos möglich.
Zahnimplantate bestehen aus Titan oder Keramik. Titan ist antimagnetisch und reagiert nicht auf das Magnetfeld im MRT. Keramikimplantate sind komplett metallfrei. In beiden Fällen gibt es keine Abstossungsreaktionen, keine Erwärmung und keine Gefahr.
Einzige Ausnahme: Bei frisch gesetzten Implantaten warten Radiologen sicherheitshalber die Einheilphase ab – das sind in der Regel sechs bis acht Wochen.
Auch Zahnfüllungen aus Komposit oder Keramikkronen sind MRT-unbedenklich. Bei älteren Goldkronen oder Amalgamfüllungen kann es zu leichter Erwärmung kommen. Informieren Sie Ihren Radiologen über Ihren Zahnstatus.
Sie haben bereits einen Heil- und Kostenplan von einem anderen Zahnarzt erhalten und möchten eine zweite Einschätzung? Das ist Ihr gutes Recht – und wir unterstützen Sie gerne dabei. Bringen Sie Ihre Unterlagen einfach mit zum Beratungstermin. Wir prüfen den Befund, erklären Ihnen mögliche Alternativen und erstellen bei Bedarf einen eigenen Behandlungsvorschlag. Keine Verpflichtung, kein Druck – nur eine fundierte zweite Meinung.

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan oder Keramik, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Darauf wird der sichtbare Zahnersatz – Krone, Brücke oder Prothese – befestigt. Das Implantat verwachst fest mit dem Knochen und erreicht die Stabilität eines natürlichen Zahns.
Nein. Titan ist antimagnetisch und biokompatibel – es gibt weltweit keine dokumentierten Abstossungsreaktionen. Keramikimplantate sind darüber hinaus komplett metallfrei und ebenfalls hervorragend verträglich.
Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung und ist für die meisten Patienten vergleichbar mit dem Ziehen eines Zahns. Für ängstliche Patienten bieten wir zusätzlich Lachgas oder Vollnarkose an. Die Tage danach können leichte Schwellungen auftreten – diese klingen mit Kühlung und bei Bedarf mit Schmerzmitteln rasch ab.
Nein. Sie erhalten ein unauffälliges Provisorium – eine kleine Klebebrücke oder Teilprothese – das die Lücke während der gesamten Einheilzeit optisch und funktionell schließt.
Von der ersten Beratung bis zum fertigen Zahnersatz vergehen in der Regel drei bis sechs Monate. Der grösste Teil dieser Zeit entfällt auf die Einheilphase, in der Sie Ihr Provisorium tragen. Bei Knochenaufbau kann die Gesamtdauer länger sein.
Bei guter Pflege und regelmässiger Prophylaxe haben Zahnimplantate eine ausgezeichnete Langzeitprognose – häufig halten sie ein Leben lang. Studien zeigen, dass die Erfolgsquote nach 10 Jahren bei über 95 % liegt. Damit übertreffen Implantate die Haltbarkeit vieler konventioneller Zahnersatzlösungen.
Die Kosten hängen von vielen individuellen Faktoren ab: Anzahl der Implantate, Materialwahl, Notwendigkeit eines Knochenaufbaus und Art des Zahnersatzes. Pauschale Preise sind deshalb nicht seriös. Sie erhalten von uns vor Behandlungsbeginn einen detaillierten, verständlichen Kostenvoranschlag. Ratenzahlung ist möglich.
Gesetzliche Kassen übernehmen nicht das Implantat selbst, beteiligen sich aber mit dem Festzuschuss am Zahnersatz (Krone/Brücke). Mit lückenlosem Bonusheft steigt der Zuschuss auf bis zu 65 %. Private Versicherungen erstatten je nach Tarif oft einen grösseren Anteil. Eine Zahnzusatzversicherung kann die Eigenkosten zusätzlich reduzieren.
Ja, ohne Einschränkungen. Titan ist antimagnetisch, Keramik ist komplett metallfrei. Lediglich bei frisch gesetzten Implantaten wird die Einheilzeit abgewartet.
Implantate erhalten gesunde Nachbarzähne (kein Beschleifen nötig), verhindern Knochenabbau, bieten ein natürliches Kaugefühl und sind langlebiger als konventioneller Zahnersatz. Fest verankert im Knochen, verrutschen sie nicht und erfordern kein Haftmittel.
Periimplantitis ist eine bakterielle Entzündung rund um das Implantat, vergleichbar mit Parodontitis bei natürlichen Zähnen. Ohne Behandlung kann sie zum Knochenabbau und Implantatverlust führen. Die beste Vorbeugung: gründliche häusliche Mundpflege und regelmässige professionelle Zahnreinigung. Unser Recall-Service erinnert Sie zuverlässig.
Wenn der Kieferknochen zu dünn oder zu niedrig ist, fehlt dem Implantat das Fundament. Durch einen Knochenaufbau – z. B. mit Eigenblutplasma oder einem Sinuslift – schaffen wir die nötige Knochenmasse. Das verlängert die Behandlung etwas, ermöglicht aber eine sichere und dauerhafte Implantation.
Ja. Es gibt keine obere Altersgrenze für Zahnimplantate. Entscheidend ist der allgemeine Gesundheitszustand, nicht das Alter. Viele unserer Implantat-Patienten sind über 70 oder 80 Jahre alt.
Absolut. Wir behandeln regelmässig Angstpatienten und werden dafür in Bewertungen besonders gelobt. Neben einfühlsamer Betreuung bieten wir Lachgas-Sedierung und Vollnarkose an. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie per WhatsApp – wir nehmen uns Zeit für Sie.
Ob ein einzelner fehlender Zahn, eine grössere Lücke oder eine Komplettsanierung – wir beraten Sie persönlich und unverbindlich. Auch für eine Zweitmeinung zu einem bestehenden Heil- und Kostenplan sind wir gerne für Sie da.
Montag – Samstag durchgehend geöffnet | Beratungstermine auch samstags